Geschichte von Rebe und Wein im Wallis

Walliser Reb - und Weinmuseum

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DIE ZEITGENÖSSISCHE EPOCHE

weinlese

Weinlese 1940-1950
© Foto fonds Provins Médiathek Wallis-Martigny

1850: Beginn des Weinhandels

Bis zu dieser Zeit wurde der Wein nicht verkauft. Seine Produktion deckt in erster Linie die täglichen Hausbedürfnisse. Ab 1500 finden allmählich die ersten Austausche statt, um die Herbergen und das Oberwallis mit seinen kleineren Rebflächen zu beliefern. Einige unternehmungslustige Eigentümer erproben neue Techniken um die Weinqualität zu verbessern, den Ertrag zu steigern oder neue Absatzkanäle zu finden.

Der eigentliche Weinhandel beginnt nach dem Sonderbundkrieg (1847). Die der Kirche beraubten Rebgüter werden von wohlhabenden Walliser Familien oder von Waadtländer Investoren aufgekauft, welche die ersten Weinhäuser im Kanton gründen. Die Eindämmung der wilden Rhone ermöglicht die Vergrösserung der Rebflächen. Mit der Ankunft der Einsenbahn im Jahr 1860 öffnen sich neue Horizonte.

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