Maurice Troillet, Walliser Staatsrat ab 1913, hat sich für die Gründung der Genossenschaft Provins eingesetzt.
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Nach dem Ersten Weltkrieg kennt das Wallis Absatzschwierigkeiten. Die Rebflächen und die Ernten werden immer grösser (24 Millionen Liter im Jahr 1918). Die Lagerbestände belasten die Kellereien, ausländische Weine überfluten den Markt und die Walliser Crus finden in einer durch die Wirtschaftskrise verarmten Schweiz keine Käufer mehr. Den Produzenten, die unter dem Joch der Händler stehen, geht es an den Kragen. Mit der Unterstützung des Staates beschliessen sie, ihre Kräfte zu vereinen. Der Bund der Walliser Genossenschaftskellereien wird 1930 gegründet. 1937 entsteht daraus "Provins".
Diese Gründung bezweckt, den Traubenproduzenten einen gerechten Preis zu sichern und ihnen Lager- und Weinbereitungsmöglichkeiten zu bieten. Seit dem Anfang verlangt die Genossenschaft von ihren Mitgliedern, dass sie sich an bestimmte Regeln halten um die Verfahren und Qualitäten der Produktion zu verbessern. So führt sie namentlich die Rebbauzonen oder die Verwendung von Holzkisten für die Ernte ein.
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