Geschichte von Rebe und Wein im Wallis

Walliser Reb - und Weinmuseum

la mestre
Ausstellung : Die Traube ist nicht weit vom Stachel

Austellung

27.03 > 30.11 10 Di-So 14 -17 Uhr Walliser Reb-und Weinmuseum, Salgesch

Ausstellung: Rebe und Wein im Wallis, eine ganze Geschichte

Eröffnung am 12. September 2009 März-November, Di-So von 14:00 bis 17:00 Uhr

Bestellen Sie das Buch

Geschichte von Rebe und Wein im Wallis.

  • Google
  • site www

Sie sind hier > Ereignisse > Austellungen |

AUSTELLUNGEN

das Plakat
das Plakat

Austellung: Rebe und Wein im Wallis, eine ganze Geschichte

  • Eröffnung am 12. September 2009
  • März-November, Di-So von 14:00 bis 17:00 Uhr

In den Nebengebäuden des Château de Villa in Sierre wird in den neuen Dauer-Ausstellungsräumen der Wein mit seinen kulturellen und historischen Aspekten dargestellt: der Keller und seine Nutzung; der Wein in der Gesellschaft, bis zu den Aufklärungen der kürzlich durchgeführten wissenschaftlichen Forschungen über die Geschichte der Rebe und des Weins, vom Ursprung bis heute.

Das Château de Villa in Sierre, erbaut im 17. Jh., beherbergt unter demselben Dach das Walliser Reb- und Weinmuseum, das Restaurant "Relais du Château" und die Oenothek des Sensoramas. Hier können mehr als 500 Weine aus allen Walliser Weingebieten degustiert und auch direkt gekauft werden.

Fotoausstellung : Die Traube ist nicht weit vom Stachel

  • 27.03 - 30.11.10 - Di-So 14 -17 Uhr
  • Walliser Reb-und Weinmuseum, Salgesch

Die 4 Jahreszeiten in der Parzelle mit den 104 Arten

In diesem Weinberg kann man sich nirgends hinsetzen! Über hundert Pflanzenarten wuchern zwischen den Rebstöcken der Winzerin Marie-Bernard Gillioz. Der Fotograf Robert Hofer hat das Leben und Treiben in diesem exotischen Terroir verfolgt und zu einer Ausstellung zusammengetragen. Zu entdecken im Walliser Reb- und Weinmuseum.

Thymian, Stiefmütterchen, Veilchen, Schwertlilien, Rosmarin, Madel- und Aprikosenbäume... Dieser Weinberg ist nicht nur ein aussergewöhnlicher Garten sondern auch ein Zufluchtsort für seltene oder vom Aussterben bedrohte Pflanzenarten: Hier profitieren das Schweizerische Meertäubchen, das Feldlöwenmaul oder die Eseldistel vom Verzicht auf Unkrautvernichtungsmittel um sich zwischen den knorrigen Rebstöcken zu verbreiten. Das ganze auf Schwindel erregenden Parzellen verteilte Areal ist eine uralte Rebparzelle, mitten im Herzen von Sion. Hier sonnen sich die Chasselas Trauben mit den roten Früchten der Kakteen. Die Winzerin Marie-Bernard Gillioz hat es aufgegeben dieses wilde Territorium bändigen zu wollen. Sie hat daraus ein Kleinod der Selbstbesinnung gemacht, ein Bijou, auf dem sie Ihre Reben nach alter Väter Sitte bearbeitet um einen selten und aparten Wein zu produzieren. "Gegenüber der Natur fühlt man sich ganz klein, man kontrolliert nichts, man erlernt die Bescheidenheit."

Emotionen und Kontraste

Mit seiner Bilderausstellung im Rahmen des Jahres der biologischen Vielfalt schlägt Ihnen das Walliser Reb- und Weinmuseum einen Spaziergang durch den Rebberg mit den 104 Pflanzenarten vor: Ein liebevoller Blick auf die botanische Vielfalt, die in den Rebbergen schlummert und eine Huldigung der Weinbauern, die ihren Beruf mit respektvollem Umweltbewusstsein betreiben. Ein Jahr lang hat der Fotograf Robert Hofer die Aktivität auf der Rebparzelle verfolgt. «Es ist ein tragikomischer Ort. Seine exotische Wildheit und die gefährliche Steillage mitten in der Stadt erregen Furcht und verursachen gleichzeitig ein Schmunzeln.» Seine auf einem langen Papierband gedruckten Bilder präsentieren sich wie in einem Film, in dem man die Episoden der Jahreszeiten und die Szenen des Rebschnittes oder der Traubenlese verfolgen und die Kontraste zwischen einer wilden Natur und dem gebändigten Rebbau wahrnehmen kann. Die Kommentare der Winzerin Marie-Bernard Gillioz verleihen dieser lebendigen Malerei Ausdruck und Emotionen. Und ein Vorspann erwähnt alle Namen der auf Corbassières heimischen Lebewesen.

©2009 | museeduvin@netplus.ch | MVVV - Rue Ste Catherine 4 - 3960 Sierre | tél./fax +41 27 456 35 25 | web-design: www.pole-in.ch