Grüne Ernte in der Gegend von Sierre, 2009. Für Winzer, die Lebensmitteleinschränkungen kannten, ist sie schwer hinzunehmen. Sie ist jedoch für die Erzeugung von Qualitätsweinen unentbehrlich.
Foto MVVV/J. Margelisch
Nach dem zweiten Weltkrieg befindet sich der Walliser Weinbau in Hochform. Die Anbauflächen nehmen zu, die Produktion wird industrialisiert und die Trauben werden gut berappt. An Anfang der 80er Jahre kommt es mit einer Überproduktionskrise zur Wende. Die Riesenernten 1982 und 1983 führen zu einem heftigen Preiseinbruch und zu grossen Lagerproblemen. Sie verursachen beim Handel riesige Finanzierungslasten. Diese Krise erschüttert die ganze Weinbrache und stellt weitgehend ihre Arbeitsweise in Frage.
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